BFH, Urteil vom 19. Januar 2016 – XI R 38/12

§ 2 Abs 1 UStG 2005, § 2 Abs 2 Nr 2 S 1 UStG 2005, § 2 Abs 2 Nr 2 S 3 UStG 2005, § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 UStG 2005, § 15 Abs 4 UStG 2005, § 43 UStDV 2005, EWGRL 388/77 Art 4 Abs 4 UAbs 2, EWGRL 388/77 Art 4 Abs 4 UAbs 3, EWGRL 388/77 Art 19 Abs 2 S 2, EGRL 112/2006 Art 11, Art 19 Abs 3 GG, EWGRL 388/77 Art 17 Abs 5, § 15 Abs 5 Nr 3 UStG 2005, EGRL 112/2006 Art 174 Abs 2 Buchst b, EGRL 112/2006 Art 174 Abs 2 Buchst c, Abschn 15.18 Abs 5 S 2 UStAE, Abschn 210 Abs 5 S 2 UStR 2005, § 15 Abs 2 S 1 Nr 1 UStG 2005, UStG VZ 2006, Art 4 Abs 3 AEUV, § 11 Abs 2 FGO, § 11 Abs 4 FGO

1. Einer geschäftsleitenden Holding, die an der Verwaltung einer Tochtergesellschaft teilnimmt und insoweit eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt, steht für Vorsteuerbeträge, die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen an dieser Tochtergesellschaft stehen, grundsätzlich der volle Vorsteuerabzug zu.

2. Steuerfreie Einlagen bei Kreditinstituten, die zur Haupttätigkeit des Unternehmers gehören, sind keine „Hilfsumsätze“ i.S. des § 43 Nr. 3 UStDV.

3. § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG kann in einer mit Art. 4 Abs. 4 Unterabs. 2 der Richtlinie 77/388/EWG zu vereinbarenden Weise richtlinienkonform dahingehend ausgelegt werden, dass der Begriff „juristische Person“ auch eine GmbH & Co. KGBitte wählen Sie ein Schlagwort:
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