BGH, Urteil vom 5. März 2013 – II ZR 252/11

BGB § 280

Für die Beurteilung, ob ein Prospekt unrichtig oder unvollständig ist, ist nicht isoliert auf eine bestimmte Formulierung, sondern auf das Gesamtbild abzustellen, das er dem Anleger unter Berücksichtigung der von ihm zu fordernden sorgfältigen und eingehenden Lektüre (BGH, Urteil vom 31. März 1992 XI ZR 70/91, ZIP 1992, 912, 915; Urteil vom 14. Juni 2007 III ZR 300/05, WM 2007, 1507 Rn. 8; Urteil vom 23. Oktober 2012 II ZR 294/11, ZIP 2013, 315 Rn. 12) vermittelt (BGH, Urteil vom 31. Mai 2010 II ZR 30/09, ZIP 2010, 1397 Rn. 11; Urteil vom 28. Februar 2008 III ZR 149/07, VuR 2008, 178 Rn. 8; Urteil vom 12. Juli 1982 II ZR 175/81, ZIP 1982, 923, 924).

Schlagworte: Beitritt, Publikumspersonengesellschaft, Verkaufs- Fondsprospekt

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