BGH, Versäumnisurteil vom 18. Juni 2013 – II ZR 217/12

Die nach der Rechtsprechung des Senats für den Geschäftsführer einer GmbH geltenden Anforderungen, nach denen dieser gehalten ist, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stets zu beobachten und sich bei Anzeichen einer Krise durch Aufstellung eines Vermögensstatus einen Überblick über den Vermögensstand der Gesellschaft zu verschaffen (BGH, Urteil vom 19. Juni 2012 – II ZR 243/11, ZIP 2012, 1557 Rn. 11 m. w. N.) und zu dessen Lasten die Erkennbarkeit der InsolvenzreifeBitte wählen Sie ein Schlagwort:
Erkennbarkeit der Insolvenzreife
Insolvenzreife
der GmbH vermutet wird (BGH, Urteil vom 27. März 2012 – II ZR 171/10, ZIP 2012, 1174 Rn. 13 m. w. N.), können auf eine kaufmännische Angestellte nicht übertragen werden, weil sie nicht Organ der Gesellschaft ist und ihr keine Leitungsbefugnis zukommt.

Schlagworte: Erkennbarkeit der Insolvenzreife, Geschäftsführer, GmbHG § 64 Satz 1, Insolvenz, Insolvenzreife, Prüfungspflicht, Schuldner, tatsächliche Vermutung, Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit

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