OLG Naumburg, Beschluss vom 10.11.1999 – 7 Wx 7/99, 7 Wx 07/99

§ 283 StGB, §§ 283ff StGB, § 142 FGG, § 6 Abs 2 S 3 GmbHG, § 8 GmbHG

Der Beschluss der Gesellschafter einer GmbH über die Bestellung eines Geschäftsführers, der in den letzten fünf Jahren wegen einer Insolvenzstraftat (StGB §§ 283ff) rechtskräftig verurteilt worden ist, ist nichtig. Das gilt auch bei einer Verurteilung wegen einer vergleichbaren Straftat durch ein ausländisches Strafgericht.

Schlagworte: Verletzung von Bestimmungen über den Schutz öffentlicher Interessen nach § 241 Nr. 3 Alt. 3 AktG analog, Verstoß gegen § 6 Abs.2 GmbHG

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