Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für anfänglich unwirksame Abfindungsklauseln

BGH, Urteil vom 29. April 2014 – II ZR 216/13

BGB § 138 Abs.1 Bb, § 343; GmbHG § 34 Eine Bestimmung in der Satzung einer GmbH, nach der im Fall einer (groben) Verletzung der interessen der Gesellschaft oder der Pflichten des Gesellschafters keine Abfindung […]

BGH, Urteil vom 27. September 2011 – II ZR 279/09

BGB §§ 133, 157; GmbHG § 3 Bei der Auslegung der Bestimmungen über die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters im Gesellschaftsvertrag einer GmbH ist zu berücksichtigen, dass die am Gesellschaftsvertrag beteiligten Personen im Zweifel eine auf Dauer […]

OLG München, Urteil vom 03.12.2009 – 23 U 2863/09

138 Abs 1 BGB, § 242 Abs 2 AktG Insbesondere teilt der Senat nicht die Auffassung des Klägers, dass sich hier die Abfindung von vornherein nach § 12 Abs. 2 der Satzung § 12 der […]

OLG Hamm, Urteil vom 04.12.2002 – 8 U 40/02

§ 138 BGB Eine Regelung in einem Gesellschaftsvertrag, wonach im Falle der Einziehung eines Gesellschaftsanteils der an den ausscheidenden Gesellschafter zu zahlende Abfindungsbetrag von vorneherein auf ein Drittel des Zeitwerts der Gesellschaft beschränkt wird, ist […]

BGH, Urteilvom 17. Dezember 2001 – II ZR 348/99

§ 34 GmbHG, § 139 ZPO, § 278 Abs 2 S 2 ZPO, § 397 ZPO, § 402 ZPO, § 406 Abs 1 S 1 ZPO a) Die Regelung in einer GmbH-Satzung, welche für die […]

BGH, Urteil vom 19. Juni 2000 – II ZR 73/99

GmbHG §§ 30, 33, 34; AktG § 242Bitte wählen Sie ein Schlagwort:AktGAktG § 242 a) Die Regelung des § 242 Abs. 2 AktG findet auf nichtige Bestimmungen der Ursprungssatzung sowohl im Aktien- als auch im […]

OLG Oldenburg, Urteil vom 15.06.1995 – 1 U 126/90

§ 241 Nr 3 AktG, § 241 Nr 4 AktG, § 138 BGB 1. Die Satzungsbestimmung einer GmbH über die Abfindung ausscheidender Gesellschafter ist nichtig, wenn zwischen dem Wert des Gesellschaftsanteils des ausscheidenden Gesellschafters und […]

BGH, Urteil vom 24. Mai 1993 – II ZR 36/92

BGB §§ 242, 738 a) Eine Abfindungsklausel, die eine unter dem wirklichen Anteilswert liegende Abfindung vorsieht, kann unanwendbar sein, wenn wegen der seit dem Vertragsschluss eingetretenen Änderung der Verhältnisse dem Ausscheidenden das Festhalten an der […]

BGH, Urteil vom 16. Dezember 1991 – II ZR 58/91

AktG §§ 243, 246; GmbHG §§ 34, 53; BGB §§ 133, 138, a) Wird die Höhe des den Gesellschaftern einer GmbH für den Fall der Zwangseinziehung ihres Geschäftsanteiles zu gewährenden Abfindungsanspruches durch Änderung oder Ergänzung […]

BGH, Urteil vom 9. Januar 1989 – II ZR 83/88

BGB §§ 138, 738; HGB §§ 109, 138, 161 a) Eine vertraglich vereinbarte Kürzung des Abfindungsanspruchs auf die Hälfte des buchmäßigen Kapitalanteils stellt grundsätzlich eine sittenwidrige Benachteiligung des ausscheidenden Gesellschafters dar. b) Der Umstand, dass dem ausscheidenden […]