Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für eigenes wirtschaftliches Interesse

BGH, Urteil vom 23. April 2012 – II ZR 211/09

BGB §§ 280, 311 a) Die Prospekthaftung im weiteren Sinne knüpft als Anspruch aus Verschulden bei Vertragsschluss nach § 280 Abs. 1, § 311 Abs. 2 BGB an die(vor-)vertraglichen Beziehungen zum Anleger an. Es entspricht […]

OLG Nürnberg, Urteil vom 21.01.2008 – 6 U 2208/07

GmbHG § 13; BRAO §§ 59c ff.; BGB § 311 1. § 13 Abs. 2 GmbHG gilt auch für Rechtsanwaltsgesellschaften nach §§ 59c ff. BRAO. 2. Eine persönliche Haftung des GeschäftsführersBitte wählen Sie ein Schlagwort:HaftungHaftung des Geschäftsführers der […]

BGH, Urteil vom 4. Mai 2004 – XI ZR 41/03

§ 50 Abs 1 ZPO, § 56 Abs 1 ZPO, § 528 ZPO vom 03.12.1976, § 195 BGB, § 195aF BGB Aus Verschulden bei Vertragsschluß haftet grundsätzlich nur, wer Vertragspartner ist oder werden soll. Ausnahmsweise […]

BGH, Urteil vom 13. Juni 2002 – VII ZR 30/01

§ 276 BGB Zur Haftung eines Verhandlungsführers aus Verschulden bei Vertragsschluss, der bei den von ihm geführten Verhandlungen den Auftragnehmer nicht darauf hinweist, dass der als GmbH mit Sitz im Inland ausgegebene Auftraggeber eine Gesellschaft […]

OLG Köln, Urteil vom 01.09.1999 – 2 U 19/99

§ 276 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 826 BGB, § 64 GmbHG 1. Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme besonderen persönlichen Vertrauens sind nur dann gegeben, wenn der Vertreter der Gesellschaft dem Verhandlungspartner eine […]

OLG Köln, Urteil vom 10.07.1996 – 27 U 109/95

§ 242 BGB, § 276 BGB, § 35 GmbHG, § 36 GmbHG Verpflichtungen aus dem durch die Anbahnung von Vertragsverhandlungen eines Vertreters begründeten gesetzlichen Schuldverhältnisse treffen grundsätzlich allein den Vertretenen. Etwas anderes kann ausnahmsweise nur […]

BGH, Urteil vom 7. November 1994 – II ZR 138/92

§ 263 StGB, § 276 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 826 BGB, § 130a HGB, § 172a HGB, § 177a HGB a) Der Umstand, daß der für die GmbH handelnde Geschäftsführer deren alleiniger […]

BGH, Urteil vom 18. Oktober 1993 – II ZR 255/92

§ 826 BGB Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein besonders leichtfertiges – und damit sittenwidriges – Verhalten den Schluß rechtfertigen, daß der Schaden nicht nur grob fahrlässig, sondern mit bedingtem Vorsatz herbeigeführt worden ist; […]

BGH, Urteil vom 1. Juli 1991 – II ZR 180/90

§ 276 BGB, § 826 BGB, § 13 GmbHG a) Die Beteiligung des Geschäftsführers und Gesellschafters einer GmbH an der von ihm vertretenen Gesellschaft reicht allein nicht aus, um seine Haftung aus Verhandlungsschulden wegen unmittelbaren […]

BGH, Urteil vom 23. Oktober 1985 – VIII ZR 210/84

§ 276 BGB, § 13 Abs 2 GmbHG a) Ein Vertreter kann für ein Verschulden bei Vertragsverhandlungen selbst haften, wenn er in besonderem Maße persönliches Vertrauen in Anspruch genommen hat oder die Vertragsverhandlungen maßgeblich beeinflußt […]