Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für Eigeninteresse

BGH, Urteil vom 4. Juni 2013 – II ZR 207/10

BGB §§ 138, 705 a) Ein die Annahme der Sittenwidrigkeit hinderndes wirtschaftliches Eigeninteresse des Sicherungsgebers ist grundsätzlich anzunehmen, wenn der nicht nur unbedeutend beteiligte Gesellschafter einer kreditsuchenden Gesellschaft mit beschränkter HaftungBitte wählen Sie ein Schlagwort:GesellschaftGesellschaft […]

BGH, Urteil vom 13. Juni 2002 – VII ZR 30/01

§ 276 BGB Zur Haftung eines Verhandlungsführers aus Verschulden bei Vertragsschluss, der bei den von ihm geführten Verhandlungen den Auftragnehmer nicht darauf hinweist, dass der als GmbH mit Sitz im Inland ausgegebene Auftraggeber eine Gesellschaft […]

BGH, Urteil vom 27. März 1995 – II ZR 136/94

§ 276 BGB, § 302 AktG, § 303 AktG 1. Der Geschäftsführer einer Bauträger-GmbH haftet nicht deswegen persönlich für eine Werklohnschuld der Gesellschaft, weil er Forderungen, die dieser aus demselben Bauvorhaben gegen den Bauherren zustehen, […]

BGH, Urteil vom 6. Juni 1994 – II ZR 292/91

GmbHG § 64; BGB §§ 276, 823 a) Ein Geschäftsführer haftet unter dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei Vertragsschluss nicht deswegen persönlich für eine Verbindlichkeit der GmbH, weil er zugunsten der Gesellschaft Sicherheiten aus seinem eigenen […]

BGH, Urteil vom 16. März 1992 – II ZR 152/91

BGB §§ 276, 826 a) Die persönliche Inanspruchnahme eines GmbH-Geschäftsführers wegen wirtschaftlichen Eigeninteresses setzt jedenfalls voraus, dass dieser wirtschaftlich betrachtet „gleichsam in eigener Sache“ handelt (vgl. Senatsurteil vom 9. Oktober 1986 – II ZR 241/85, […]

BGH, Urteil vom 23. Oktober 1985 – VIII ZR 210/84

§ 276 BGB, § 13 Abs 2 GmbHG a) Ein Vertreter kann für ein Verschulden bei Vertragsverhandlungen selbst haften, wenn er in besonderem Maße persönliches Vertrauen in Anspruch genommen hat oder die Vertragsverhandlungen maßgeblich beeinflußt […]