Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für Haftungsumfang

BGH, Urteil vom 6. Februar 2013 – 1 StR 577/12

§ 53 StGB, § 266a StGB, § 370 Abs 1 Nr 2 AO, § 14 Abs 2 S 2 SGB 4 Es ist dem Tatrichter grundsätzlich gestattet, bei der Bestimmung des Beitragsschadens nach § 266a […]

BGH, Urteil vom 16. Februar 2012 – IX ZR 218/10

§ 302 Nr 1 InsO, § 266a StGB, § 24 Abs 1 SGB 4, § 823 Abs 2 BGB Hat sich der Schuldner wegen Vorenthaltens von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung nach § 266a StGB strafbar gemacht, […]

BGH, Urteil vom 25. Januar 2011 – II ZR 196/09

GmbHG § 64 a) Wenn der Geschäftsführer einer GmbH – auch nach Eintritt der Insolvenzreife – fällige Umsatzsteuer und Umsatzsteuervorauszahlungen, ebenso wie einbehaltene Lohnsteuer, nicht an das Finanzamt abführt, begeht er eine mit einer Geldbuße […]

BGH, Urteil vom 2. Dezember 2010 – IX ZR 247/09

BGB § 823; StGB § 266a Trotz Strafbarkeit unterbliebener Abführung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung erleidet der zuständige Versicherungsträger keinen Schaden, wenn die Beitragszahlung im Insolvenzverfahren erfolgreich angefochten worden wäre (Bestätigung von BGH, 14. November 2000, […]

BGH, Urteil vom 8. Juni 2009 – II ZR 147/08

GmbHG § 64 a) Der Geschäftsführer einer GmbH ist nach § 64 Abs. 2 Satz 1 und 2 GmbHG a.F. (= § 64 Satz 1 und 2 GmbHG n.F.) zum Ersatz von Zahlungen verpflichtet, die […]

BGH, Urteil vom 14. Juli 2008 – II ZR 238/07

BGB § 823; StGB §§ 14, 266a; SGB IV § 24 Der wegen Vorenthaltung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung schadensersatzpflichtige Geschäftsführer einer GmbH (§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 266a Abs. 1, § 14 Abs. […]

BGH, Urteil vom 16. Januar 2006 – II ZR 65/04

GmbHG §§ 11, 19 a) Im Rahmen der Ermittlung der Unterbilanzhaftung kann auch bei einem sog. „Start-up“-Unternehmen von einer als bewertbares Unternehmen anzusehenden strukturierten Organisationseinheit während des Stadiums der Vor-GmbH nur in engen Ausnahmefällen und […]

LAG Thüringen, Urteil vom 14.11.2000 – 5 Sa 55/99

GmbHG § 11 Die Haftung nach § 11 Abs 2 GmbHG umfaßt nicht die nach § 613a Abs 1 Satz 1 BGB übergegangenen Arbeitsentgeltansprüche.

OLG Karlsruhe, Urteil vom 11.12.1997 – 11 U 20/97

GmbHG § 11; BGB § 812 § 11 Abs. 2 GmbHG findet auch auf rechtsgeschäftsähnliches, zu Ansprüchen aus ungerechtfertigter Bereicherung führendes Handeln des Geschäftsführers der Vorgesellschaft Anwendung.

BGH, Urteil vom 20. März 1986 – II ZR 114/85

§ 11 Abs. 2 GmbHG Verletzt der Geschäftsführer seine der werdenden GmbH gegenüber bestehenden Pflichten, so haftet er dieser selbst aus § 43 GmbHG. a) Ein Verstoß gegen das Rückzahlungsverbot im Sinne von GmbHG § […]