Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für Wer kann Ansprüche gegen den Vorstand aus dessen Innenhaftung geltend machen?

BGH, Urteil vom 29. November 2004 – II ZR 364/02

§ 112 AktG, § 278 AktG, § 177 BGB a) Eine KGaA wird gegenüber ihren Komplementären durch den Aufsichtsrat vertreten. Das gilt auch gegenüber ehemaligen Komplementären, unabhängig davon, ob sie eine andere Funktion in der […]

Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 30.11.1999 – 13 Sa 917/99

§ 112 AktG, § 626 BGB Wendet sich ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft gegen die Kündigung seines auf die Dauer der Vorstandstätigkeit ruhenden Arbeitsverhältnisses, so ist die Klage gemäß § 112 AktG immer dann gegen […]

BGH, Urteil vom 26. Juni 1995 – II ZR 122/94

GenG § 39 Die Zuständigkeit für die Vertretung der Genossenschaft in Aktiv- und Passivprozessen gegen gegenwärtige oder ehemalige Vorstandsmitglieder liegt grundsätzlich allein bei ihrem Aufsichtsrat.

BGH, Urteil vom 22. April 1991 – II ZR 151/90

§ 112 AktG Auch ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern gegenüber vertritt der Aufsichtsrat die Gesellschaft gerichtlich, um die unbefangene Wahrung der Gesellschaftsbelange sicherzustellen; dabei kommt es nicht darauf an, ob diese Belange tatsächlich gefährdet sind, es reicht vielmehr […]

BGH, Urteil vom 13. Februar 1989 – II ZR 209/88

§ 112 AktG, § 25 Abs 1 Nr 2 MitbestG AktG § 112 gilt auch dann, wenn die Gesellschaft gegen ein inzwischen ausgeschiedenes Vorstandsmitglied einen Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Amtsführung geltend macht

BGH, Urteil vom 08. Februar 1988 – II ZR 159/87

§ 112 AktG Der Aufsichtsrat vertritt die Gesellschaft gemäß AktG § 112 auch dann, wenn das Organverhältnis durch Zeitablauf erlischt, bevor der Rechtsstreit über die Wirksamkeit des Widerrufs der Bestellung zum Vorstandsmitglied rechtshängig geworden ist