BGH, Urteil vom 20. November 1958 – II ZR 17/57

§ 46 Nr 8 GmbHG, § 48 Abs 2 GmbHG

a) GmbHG § 46 Nr 8 gilt auch für Ersatzansprüche gegen einen ausgeschiedenen Geschäftsführer.

b) Das Erfordernis eines Gesellschafterbeschlusses ist sachliche Klagevoraussetzung.

c) Die Aufforderung zu schriftlicher Abstimmung muß die Feststellung enthalten, daß die statutarischen Voraussetzungen für dieses Verfahren gegeben sind.

Schlagworte: Anspruchsberechtigte Gesellschaft, Anspruchsverfolgung, Anspruchsverfolgung gegen ausgeschiedenen Geschäftsführer, Aufgabenkreis der Gesellschafter, früherer Geschäftsführer, Geltendmachung von Ersatzansprüchen, Geschäftsführer, Gesellschafterbeschluss nach § 46 Nr. 8 GmbHG, Haftung nach § 43 GmbHG, Innenhaftung, materielle Anspruchsvoraussetzung, schriftliche Abstimmung, Vertretung bei Rechtsstreit mit Geschäftsführern, Vertretung der GmbH, Vertretung durch Geschäftsführer

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