BGH, Urteil vom 23. Juni 1997 – II ZR 220/95

GmbHG §§ 30, 31; BGB §§ 134, 812 ff.

Die Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Kapitalerhaltungsgebot des § 30 GmbHG bestimmen sich auch dann ausschließlich nach § 31 GmbHG, wenn es den Beteiligten auf die Umgehung der Kapitalerhaltungsvorschriften ankommt; für die Anwendung der §§ 134, 812 ff. BGB ist daneben kein Raum (Abgrenzung BGH, 1985-07-08, II ZR 269/84, BGHZ 95, 188, 192; BGH, 1981-09-28, II ZR 223/80, BGHZ 81, 365, 367f; BGH, 1977-09-29, II ZR 157/76, BGHZ 69, 274, 280).

Schlagworte: Einlagenrückgewähr, Kapitalerhaltung, Leistungsverweigerungsrecht, Nichtigkeitsgründe, Rechtsfolgen bei Verstoß gegen das Kapitalerhaltungsgebot

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