BGH, Urteil vom 27. Juni 1957 – II ZR 15/56

BGB § 242Bitte wählen Sie ein Schlagwort:
BGB
BGB § 242
; HGB § 109

a) Der einzelne Gesellschafter einer Personalhandelsgesellschaft ist grundsätzlich befugt, gegen den geschäftsführenden Gesellschafter einen Schadenersatzanspruch wegen Verletzung seiner Geschäftsführerpflichten geltend zu machen, sofern er die Leistung des Schadenersatzes an die Gesellschaft fordert.

b) Bei dem Einwand der Verwirkung ist neben dem Verhalten des Berechtigten auch das Verhalten des Verpflichteten unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben zu beurteilen.

Schlagworte: actio pro socio, Geschäftsführungsbefugnis, Geschäftsführungsmaßnahme, Gesellschafterklage, Rechtsmissbrauch, Schadensersatzanspruch, Treuepflicht, Verjährung

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