BGH, Urteil vom 3. Februar 2022 – III ZR 84/21

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BGB
BGB § 823
Abs. 2 Be; StGB § 264 Abs. 1 Nr. 1

Die unrichtige Darstellung eines wertbildenden Umstands in einem Prospekt wird vom Tatbestand des Kapitalanlagebetrugs nur erfasst, wenn sie geeignet ist, einen verständigen, durchschnittlich vorsichtigen Kapitalanleger bei seiner Anlageentscheidung zu beeinflussen (Fortführung von BGH, Urteil vom 12. Mai
2005 – 5 StR 283/04).

Schlagworte: Haftung wegen Kapitalanlagenbetrug gemäß § 264a StGB

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