OLG Frankfurt a. M., Urteil vom 27.04.2010 – 5 U 14/09

AktG §§ 121, 135, 241, 244

Die in einer Hauptversammlungseinladung enthaltenen Angaben zu den Formerfordernissen einer Stimmrechtsvollmacht stellen grundsätzlich Bedingungen im Sinne von § 121 Abs. 3 Satz 2 AktG dar, von denen die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts abhängen. Ist nach den Angaben in der Einladung auch für die Bevollmächtigung von Kreditinstituten, Aktionärsvereinigungen und sonstigen nach § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen die Einhaltung der Schriftform erforderlich, führt dies zur Nichtigkeit der gefassten Beschlüsse (Festhaltung OLG FrankfurtBitte wählen Sie ein Schlagwort:
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OLG Frankfurt
, 15. Juli 2008, 5 W 15/08, AG 2008, 745 und OLG FrankfurtBitte wählen Sie ein Schlagwort:
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, 19. Juni 2009, 5 W 6/09; entgegen OLG BremenBitte wählen Sie ein Schlagwort:
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, 1. Dezember 2008, 2 W 71/08, AG 2009, 412; KG Berlin, 21. September 2009, 23 U 46/09, NZG 2009, 1389; OLG DüsseldorfBitte wählen Sie ein Schlagwort:
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OLG Düsseldorf
, 19. Dezember 2008, I-17 U 63/08, und OLG MünchenBitte wählen Sie ein Schlagwort:
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OLG München
, 12. November 2008, 7 W 1775/08, AG 2009, 589).

Schlagworte: Aktienrecht, Hauptversammlung, Nichtigkeitsgründe, Stimmrechte

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