Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für Mindestaktienbesitz

OLG Nürnberg, Beschluss vom 25.07.2012 – 12 AktG 778/12

AktG §§ 67, 246a 1. Der Nachweis eines ausreichenden Aktienbesitzes im Sinne des § 246a Abs. 2 Nr. 2 AktG ist nicht entbehrlich, wenn ein solcher Aktienbesitz im Freigabeverfahren unstreitig ist oder vom Antragsteller des Freigabeverfahrens […]

OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 20.03.2012 – 5 AktG 4/11

UmwG § 8, 13, 16, 65, 66, 69; AktG § 76, 182, 243, 246, 246a, 319; BGB § 139 1. Im Freigabeverfahren (§ 16 Abs. 3 UmwG) wird die Gesellschaft gemäß § 76 Abs. 1 AktG nur durch ihren […]

OLG Köln, Beschluss vom 23.01.2012 – 18 U 323/11

AktG § 246a § 246a Abs. 2 Nr. 2 AktG konstituiert eine zwingende Nachweispflicht des Antragsgegners im Freigabeverfahren hinsichtlich des erforderlichen Aktienbesitzes, die unabhängig davon besteht, ob dieser Umstand in der Antragsschrift ausdrücklich bestritten wird (Anschluss […]

OLG München, Urteil vom 28.09.2011 – 7 U 711/11

AktG §§ 131, 327a, 327d; FMStBG § 12 1. Der Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze out) stellt keine Enteignung, sondern eine Inhalts- und Schrankenbestimmung nach Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG dar. Die Absenkung des Aktienquorums auf […]

OLG Hamm, Beschluss vom 06.07.2011 − 8 AktG 2/11

AktG §§ 182, 246a Der fristgerechte Nachweis des Mindestaktienbesitzes im Freigabeverfahren durch Urkunden nach § 246a II Nr. 2 AktG wird nicht dadurch entbehrlich, dass ein Aktienbesitz in dem fraglichen Zeitraum in Höhe von mindestens 1000 […]

OLG München, Beschluss vom 16.06.2010 – 7 AktG 1/10

AktG § 246a In einem Freigabeverfahren nach § 246a AktG ist beim Erbfall neben dem urkundlichen Nachweis des Aktienbesitzes des Erblassers auch der urkundliche Nachweis des eingetretenen Erbfalls, insbesondere durch Vorlage eines Erbscheins erforderlich, bei testamentarisch […]

OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 30.03.2010 – 5 Sch 3/09

AktG § 246a 1. Eine Zusammenrechnung des Aktienbesitzes mehrerer Aktionäre zur Erreichung des Quorums erfolgt nicht. 2. Das Fehlen eines ausreichenden Aktiennachweises ist unschädlich, wenn die Erreichung des Aktienquorums unstreitig wird.

BGH, Urteil vom 16. März 2009 – II ZR 302/06

Wertpapierdarlehen AktG §§ 243, 245, 327a ff.; BGB § 607; WpHG a) Die Beschaffung der für einen Squeeze-out gemäß § 327a Abs. 1 Satz 1 AktG erforderlichen Kapitalmehrheit von 95 % auf dem Wege eines […]

BGH, Beschluss vom 25. Juni 2008 – II ZB 39/07

SpruchG Im Spruchverfahren muss der Antragsteller seine Stellung als Aktionär innerhalb der Anspruchsbegründungsfrist lediglich darlegen, nicht auch nachweisen.