Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für Stimmbindungsvereinbarung

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 04.07.2013 – I-26 W 13/08 (AktE), 26 W 13/08 (AktE)

MitbestG, AktG §§ 17, 18 1. Nach § 1 Abs. 1 MitbestG haben Arbeitnehmer ein Mitbestimmungsrecht u. a. in Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH betrieben werden und in der Regel mehr als 2.000 Arbeitnehmer […]

BGH, Urteil vom 24. November 2008 – II ZR 116/08

Schutzgemeinschaftsvertrag II BGB §§ 705 ff., 709 a) Eine Regelung im Gesellschaftsvertrag einer als Innen-GbR ausgestalteten Schutzgemeinschaft, nach der die Konsortialmitglieder ihr Stimmrecht aus den von ihnen gehaltenen Aktien oder sonstigen Beteiligungen an bestimmten Kapitalgesellschaften […]

OLG München, Urteil vom 21.09.1994 – 7 U 3095/94

§ 47 Abs 4 S 2 GmbHG Ist das Stimmrecht eines Gesellschafters gemäß GmbHG § 47 Abs 4 wegen Interessenkollision ausgeschlossen, so kann die Abstimmung nicht durch einen bevollmächtigten Dritten erfolgen. Dem Gesellschafter F.W. stand […]

OLG Celle, Urteil vom 26.09.1990 – 9 U 113/90 

§ 133 BGB, § 328 BGB 1. Im Gesellschaftsvertrag einer GmbH kann eine Stimmrechtsvereinbarung dahingehend getroffen werden, daß ein Familienmitglied jederzeit zu einer im voraus bestimmten Höhe an der GmbH beteiligt werden kann; diese Abrede […]

OLG Stuttgart, Beschluss vom 20.02.1987 – 2 U 202/86

GmbHG § 47; ZPO § 938 Bei einem drohenden Gesellschafterbeschluss fehlt es regelmäßig an den Voraussetzungen für den Erlass einer einstweiligen Verfügung, da selbst bei Bevorstehen eines die materielle Rechtsposition eines Gesellschafters missachtenden Beschlusses sich […]

Urteil, vom 25. September 1986 – II ZR 272/85

§ 705 BGB, § 505 BGB, § 511 BGB a) Der auf Gründung einer Innengesellschaft bürgerlichen Rechts gerichtete Vertrag bedarf wegen der in ihm enthaltenen Stimmbindung nicht der notariellen Beurkundung nach § 23 AktG. Stimmbindungsverträge […]

BGH, Urteil vom 25. September 1986 – II ZR 262/85

GmbHG §§ 1, 5 a. F. a) Die im Personengesellschaftsrecht ausgesprochenen Grundsätze, wonach die Gesellschafter unter dem Gesichtspunkt der gesellschaftlichen Treuepflicht gehalten sein können, einer Änderung des Gesellschaftsvertrages zuzustimmen, finden grundsätzlich auch auf die personalistisch ausgestaltete […]

OLG Koblenz, Urteil vom 27.02.1986 – 6 U 261/86

§ 47 GmbHG, § 935ff ZPO, § 935 ZPO Nach heute einhelliger Meinung ist eine derartige Bindung des gesellschafterlichen Stimmrechts grundsätzlich zulässig (vgl. BGHZ 48, 163 ff.; Schilling in Hachenburg, GmbHG 7. Aufl. § 47 […]

BGH, Urteil vom 20. Januar 1983 – II ZR 243/81

§ 47 Abs 1 GmbHG a) Eine Gesellschaftssatzung ist nach objektiven Gesichtspunkten aus sich heraus einheitlich auszulegen; dabei haben Umstände auszuscheiden, die außerhalb der Vertragsurkunde liegen und nicht allgemein erkennbar sind, wozu die Entstehungsgeschichte der […]

BGH, Urteil vom 29. März 1973 – II ZR 139/70

§ 157 BGB a) Für die Frage, inwieweit das Revisionsgericht die Auslegung von Satzungsbestimmungen einer GmbH nachprüfen kann, kommt es allein darauf an, ob es sich um eine körperschaftsrechtliche Regelung handelt, die sich an einen […]