Gerichtsurteile und Gerichtsbeschlüsse für Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes

BGH, Urteil vom 9. Oktober 2018 -II ZR 78/17

AktG § 53a, § 123 Abs. 2 und 4, § 161 a) Das Gleichbehandlungsgebot ist verletzt, wenn Aktionäre nach Ablauf der Anmelde- und Nachweisfrist zugelassen werden, obwohl die Einladung ausdrücklich darauf hinweist, dass sich ein […]

OLG Hamm, Urteil vom 25.02.2010 – 27 U 24/09

GmbHG §§ 19, 21, 23, 46; BGB § 273 1. Im Kaduzierungsverfahren gemäß § 21 GmbHG ist der Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten, doch sind sachlich gerechtfertigte Differenzierungen zulässig (Scholz-Emmerich, GmbHG, 10. Auflage 2006, § 21 Rn. […]

BGH, Urteil vom 16. Dezember 1991 – II ZR 58/91

AktG §§ 243, 246; GmbHG §§ 34, 53; BGB §§ 133, 138, a) Wird die Höhe des den Gesellschaftern einer GmbH für den Fall der Zwangseinziehung ihres Geschäftsanteiles zu gewährenden Abfindungsanspruches durch Änderung oder Ergänzung […]

BGH, Urteil vom 14. Mai 1990 – II ZR 126/89

GmbHG §§ 29, 47; AktG § 246 a) Für die Anfechtung von Gesellschafterbeschlüssen gilt im GmbH-Recht nicht die Monatsfrist des § 246 Abs. 1 AktG, sondern eine nach den Umständen des Einzelfalles zu bemessende angemessene Frist. Dabei […]

BGH, Urteil vom 19. Dezember 1977 – II ZR 136/76

§ 134 Abs 1 S 2 AktG vom 06.09.1965 Ein Höchststimmrecht kann auch durch satzungsändernden Mehrheitsbeschluß und ohne die Zustimmung betroffener Aktionäre eingeführt werden.

BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 – II ZR 23/74

GmbHG §§ 1, 13, 37 a) Hat der Mehrheitsgesellschafter einer Zweimann-GmbH, satzungsmäßig die Geschäfte von Kommanditgesellschaften führt, die GmbH-Geschäftsführung dazu veranlasst, zu Lasten dieser Gesellschaften nachteilige Geschäfte vorzunehmen, so kann der zugleich an den Kommanditgesellschaften unmittelbar […]